Blechteile vorbereiten.
Geeignete Flächen zusammenfassen und Trennstellen bewusst festlegen. Materialdicke und Flächenausrichtung bilden die Grundlage.
METALARTDESIGN / RHINO-ADD-ON
Vom 3D-Modell zum geordneten Laserzuschnitt. Bereite Blechteile direkt in Rhino vor – mit passenden Verbindungen, eindeutigen Nummern und kontrollierbaren Schnittdaten.
Entwickelt für Rhino 7 unter Windows
In Entwicklung
Rhino Laser befindet sich noch in der Entwicklung und ist noch nicht veröffentlicht. Ein Veröffentlichungstermin steht derzeit noch nicht fest.
Du hast Fragen, Anregungen oder eine Idee für eine hilfreiche Funktion? Schreib mir gerne eine E-Mail. Ich freue mich über Impulse aus der Praxis, die in die Weiterentwicklung einfließen können.
01 Direkt in Rhino
02 Teil & Partner erkennen
03 CUT + ENGRAVE im DXF
01 / DIE WERKZEUGE
Geometrie, Verbindungen und Beschriftung in einem Arbeitsablauf. Damit aus einzelnen Konturen zusammengehörige Bauteile werden.
Geeignete Flächen zusammenfassen und Trennstellen bewusst festlegen. Materialdicke und Flächenausrichtung bilden die Grundlage.
Kantenstöße, Lochreihen zum Heften oder rechteckige Steckverbindungen. Mit einstellbaren Abständen, Eckstegen und Spiel.
Eigene Teilnummern und Partnernummern an den Anschlusskanten. Als Gravur, mit wählbarer Reihenfolge und eigenen Bauteilgruppen.
Geeignete gebogene Bleche und Bänder abwickeln. Prüfwerte zeigen Anschlussabweichungen und Längenänderungen.
Tafelformat, Rand und Teileabstand vorgeben. Anordnungen vergleichen und bei Bedarf mehrere Tafeln mit 90°-Drehungen belegen.
Eine DXF je Tafel, getrennte Schnitt- und Gravurebenen. Dazu Mengen, Gewicht und Prüfberichte – optional als lesbarer PDF-Bericht.
02 / AUF DAS DETAIL KOMMT ES AN
Die Verbindung bestimmt die Kontur. Die Beschriftung macht die Zuordnung sichtbar – auf dem Zuschnitt und im 3D-Modell.
Vorsprünge und Aussparungen werden als Partner berechnet. Dicke, Winkel und Gesamtspiel bestimmen den Anschluss. Kleine Bereiche können bewusst ohne Kerben bleiben.
Die Teilnummer sagt dir, welches Blech du vor dir hast. Die Partnernummer sagt dir, welches andere Blech an diese Kante gehört.
03 / DEIN WORKFLOW
Du bleibst in Rhino. Das Ausgangsmodell bleibt erhalten, die Ergebnisse entstehen in eigenen Ausgabeebenen.
Geometrie auswählen, Blechaufteilung festlegen und Materialdicke einstellen.
VORBEREITENAnschlussart, Spiel und Abstände bestimmen. Tafelformat und Belegung vorgeben.
VORBEREITENTeil- und Partnernummern gravieren. Reihenfolge und Bauteilgruppen anpassen.
GRAVUR ZUORDNEN3D und 2D vergleichen, Hinweise kontrollieren und DXF samt Berichten ausgeben.
ERGEBNIS & EXPORT04 / SCHRITT FÜR SCHRITT
Starte mit einem einfachen Quader. Danach ergänzt du Verbindungen, Nummern und deine eigene Blechbelegung.
Ein guter AnfangEin separates Rhino-Dokument, Millimeter als Einheit und ein übersichtliches Modell.
Anleitungen zum dokumentierten Arbeitsstand. Beispielwerte vor der Fertigung an Material und Verfahren anpassen.
Für das Plugin sind Englisch und Spanisch geplant. Die Menübilder in diesen Sprachen sind übersetzte Darstellungen; die aktuelle Programmoberfläche ist noch deutsch. Bezeichnungen in Anführungszeichen nennen die aktuellen deutschen Bedienelemente.
TUTORIAL 001 · VIDEO
Video auf Deutsch
Der Workflow im Video: Modell vorbereiten, Verbindungen einstellen, Teile kennzeichnen und die Schnittdaten als DXF exportieren.
Auf YouTube ansehenRunPythonScript starten und Install_RhinoLaser.py aus diesem Ordner auswählen.RhinoLaserPanel öffnen. Die drei Register heißen „Vorbereiten“, „Gravur zuordnen“ und „Ergebnis & Export“.Kontrolle: Das Panel ist sichtbar und die Modellansicht bleibt bedienbar. Diese Einrichtung bezieht sich auf Rhino 7 unter Windows.
Kontrolle: Sechs Blechteile entstehen. Die 2D-Belegung liegt rechts neben dem Modell. Material- und Anschlusskorrekturen können die einzelnen Zuschnittmaße verändern.
Wichtig: Das Gesamtspiel entspricht hier seitlich je 0,15 mm. Es ist keine automatische Schnittspaltkompensation der Lasermaschine.
Bei Platzmangel: Die eigene Nummer hat Vorrang und kann verkleinert werden. Unter 3 mm wird die Gravur ausgelassen und dokumentiert. Andere Schriften können doppelte Umrisse erzeugen.
Kontrolle: Teilnummern und Partnernummern passen zusammen. Bei der Spiralsortierung gemeldete Übergänge ohne gemeinsame Kante beachten.
Wichtig: Material-, Verbindungs- und Blechvorlagen sind getrennt. Die Belegung vergleicht begrenzte Anordnungen; sie garantiert kein mathematisches Optimum. Zu große Teile werden nicht automatisch verkleinert.
Kontrolle: Die Trennkurve teilt die Fläche vollständig. Ein geschlossener Mantel benötigt eine Öffnungsnaht.
Neu im Arbeitsstand 0.20.6: „Kanten durchgehend verbinden ...“ markiert passende gemeinsame Brep-/Extrusionskanten grün, auch zwischen getrennten Quellobjekten. Beide Partner müssen ausgewählt sein. Die Kombination mit Innenblechen benötigt noch weitere Prüfung.
Grenzen: Die native Abwicklung bezieht sich auf die mittlere Materialschicht mit K = 0,5. Nicht jede Freiform ist verzerrungsfrei abwickelbar. Neue grüne Verbindungskanten nicht ungeprüft mit Innenblechen kombinieren.
Kontrolle: Geometrie, Nummern und Berichte stammen aus demselben geprüften Stand. Ein möglicher Export allein ist keine Fertigungsfreigabe.
05 / GUT ZU WISSEN
Was RhinoLaser übernimmt – und was vor der Fertigung in deiner Hand bleibt.
Der dokumentierte Paketstand ist für Rhino 7 unter Windows eingerichtet. Rhino 8 und macOS sind hier nicht als freigegebene Plattformen bestätigt. Verwende die zur jeweiligen veröffentlichten Version gehörenden Installationshinweise.
Nein. Geeignete Flächen, Flächenverbände, Körper, Netze und Blockinstanzen sind mögliche Eingänge. Die Geometrie muss unterstützte Konturen und Anschlüsse ergeben. Beliebige doppelt gekrümmte Freiformen lassen sich nicht ohne Verformung in ein ebenes Blech übertragen. Experimentelle Freiformmodule sind noch keine regulären Oberflächenwerkzeuge.
Die Berechnung verarbeitet Kopien und legt die Ergebnisse in eigenen Ausgabeebenen ab. Das Original wird nicht durch die Zuschnitte ersetzt. Gespeicherte Ausgaben lassen sich im Rhino-Dokument wieder öffnen und gezielt aktualisieren.
Die eigene Nummer wird bevorzugt platziert und bei Bedarf verkleinert. Reicht der Platz selbst bei 3 mm Höhe nicht, wird sie ausgelassen und dokumentiert. So wird keine unpassende Beschriftung durch Schnittkanten oder Ausschnitte gelegt.
Sie sind Kalkulationsgrundlagen. Fläche, Volumen, Gewicht sowie Schnitt-, Gravur- und Schweißkantenlängen werden geometrisch ermittelt. Preise, Rüstkosten, Maschinenzeiten und Angebote werden nicht automatisch berechnet.
Die DXF enthält Geometrie in Millimetern auf CUT und optional ENGRAVE. Arbeitsgänge, Schnittspalt und Maschinenparameter müssen in der jeweiligen Fertigungssoftware passend eingestellt werden. Warnungen und übergroße Teile können auch bei exportierbaren Ergebnissen bestehen. Vorschau und Prüfberichte ersetzen keine Prüfung vor der Fertigung.
VOM ERSTEN QUADER ZUM EIGENEN PROJEKT